20.07.2017

Hektik

08:30 2 Comments

To-Do-Liste
  • Präsentation vorbereiten
  • Aufsätze kopieren
  • Wäsche waschen
  • Geschirr spülen
  • 2-8 Telefonate führen (dringend!)
  • Bücher abgeben
  • Geschenk für L. besorgen
  • einkaufen (Klopapier!!)
  • Paket zur Post bringen

Weckerklingeln Zähneschrubben Schreibtisch ruft lesen schreiben lesen schreiben vor der Arbeit schnell in den Supermarkt - Brot - Milch - Eier - Obst - Wäsche in die Trommel Timer stellen Telefon zwischen Ohr und Schulter eingeklemmt Topf einweichen in den Bus hüpfen Zwischenstopp bei der Post Arbeit runterrocken alles will sofort erledigt werden aber sorgfältig bitteschön bestimmtes Buch kaufen danke als Geschenk verpacke ich es selber Treppen hochhechten tausche Arbeitsschuhe gegen Sportschuhe mist Klopapier vergessen! rauf aufs Rad schon vorm Sport schwitzen nach dem Sport noch mehr immernoch nicht alle Punkte abgehakt ab zur Bibliothek auf dem Rückweg nochmal in den Supermarkt Heimweg führt am Hafen vorbei.

Plötzlich.

Sanftes Wasserrauschen.

Möwenschreie.
Kinderlachen.

Langsam gleitet ein Zweimaster vorbei und liegt dann ruhig am Kai.

Atmen. Ein. Aus.


Die To-Do-Liste zerreißen. Liebe Freunde herbeirufen. Feierabendbier trinkend Schiffe beobachten. Eine viel zu unterschätzte Therapiemethode.

15.07.2017

Ambivalenzen

15:22 1 Comments


Im Internet hat jeder eine Stimme. Wenn es eine Errungenschaft der gegenwärtigen Zeit gibt, dann ist es die, dass jeder der breiten Öffentlichkeit mitteilen kann, was er zu sagen hat. Ob es das tatsächlich wert ist und/oder ob es wirklich jemand bemerkt, ist natürlich eine andere Sache. Aber die vernetzte Gesellschaft bietet zumindest nie da gewesene Möglichkeiten für jeden, sich in irgendeiner Form Gehör zu verschaffen, sich mit anderen zu verbinden und seine Standpunkte zu vertreten. Wenn etwas im Internet steht, kann es potentiell von jedem gefunden und wahrgenommen werden.

Diese Tatsache führt zu Phänomenen, die mir in Momenten, in denen ich an der Menschheit zweifele, wieder ein wenig Hoffnung geben. Hoffnung darauf, dass in mittelferner Zukunft doch nicht alles vor die Hunde geht. Weil es immernoch einen ganzen Haufen von Leuten gibt, denen der gesunde Menschenverstand nicht abhanden gekommen ist und die Problemen und Diskussionen nicht mit Gewalt und  Chaos begegnen.
Vergangene Woche hatte ich - wie viele andere sicher auch - so einige Zweifelmomente. Beim G20-Gipfeltreffen fanden sich die 19 angeblich wichtigsten Industrie- und Schwellenländer und Vertreter der EU zusammen, um sich über die Geschicke des Weltgeschehens zu beraten. Kritik daran sehe ich nicht nur als berechtigt, sondern sogar als notwendig im öffentlichen Diskurs an. Aber darum soll es selbstverständlich hier nicht gehen - wie es eigentlich in 80% der Berichterstattung über das Gipfeltreffen auch nicht um die inhaltlichen Aspekte ging, sondern um das Drumherum im Austragungsort Hamburg. Denn die Schanze hat gebrannt. Das diplomatische Treffen, das darüber verhandelte, welche Menschen in nächster Zeit für den eigenen Wohlstand ausgebeutet werden dürfen und daher genuin selbst gewaltbereit ist oder zumindest Unterdrückung in Kauf nimmt, wurde überschattet von unmittelbaren Gewalttaten, unfassbaren Aggressionen sowie herz- und sinnlosen Angriffen auf völlig Unbeteiligte. Eigentlich eine ganz treffende Analogie. Dennoch oder gerade deshalb genauso scharf zu kritisieren. 

Die Lage eskalierte natürlich hauptsächlich zwischen der schwer hochgerüsteten Polizei und erst einmal den in Hamburg ansässigen Linksautonomen. Wie genau es dazu kam und wer wann welche Fehler begangen hat, lässt sich natürlich nur schwer nachvollziehen und je nachdem, auf welcher Seite Augenzeugen gestanden haben, verschiebt sich auch der Blickwinkel auf die Ereignisse. Einen sehr objektiven Beitrag dazu hat der WDR produziert (gibt es hier), der genau diese Tatsache verdeutlicht. Fakt ist, dass beide Seiten eine Eskalation bereits im Vorfeld angekündigt hatten und es daher kaum verwunderlich ist, wie sich die Lage entwickelt hat. Eine relativ kleine Menge an schwarz vermummten Personen kann schnell dazu führen, dass die Stimmung bei einer friedlichen Demonstration ins Aggressive umkippt, denn mit einer Schwarzen-Block-Formation verstehen die Polizeibeamten keinen Spaß. Und genauso passieren unrechtmäßige und unverhältnismäßige Übergriffe auf Zivilpersonen - wenn die Polizisten nicht mehr unterscheiden können, wer Aggressor ist, müssen alle greifbaren Menschen im Umfeld damit rechnen, niedergeknüppelt zu werden. Es gibt in diesem Fall leider kein schwarz-weiß, keine gut/böse - Dichotomie, sondern eine von beiden Seiten geförderte Gewaltanwendung, die das politische Geschehen in den Schatten gestellt und den Blick von den vielen kreativen und gewaltfreien Protesten abgelenkt haben.

Das alles aus relativer Nähe mitzubekommen (schließlich bin ich Wahlnordlicht und nah dran an der schicken Hansestadt), ist schon ganz schön heftig gewesen. Desillusionierend. Verstörend. Und im Grunde immernoch unfassbar für mich.
Aber zum Glück begegnen einem im Internet nicht nur die Videos mit Wasserwerfern und Ziegelsteinen, die Kampfaufrufe und fadenscheinige Rechtfertigungsversuche. Man findet auch Beiträge von Hamburgern und Polizisten gleichermaßen, die sich stark von den Krawallen distanzieren und diese Ausschreitungen auf beiden Seiten verurteilen. Leute, die sich nach dem Wochenende getroffen haben, um die Stadt gemeinsam aufzuräumen, nachdem sie in einem infantilen Perpetuum Mobile zerlegt worden ist. Da ging mir dann wieder ein bisschen das Herz auf.

Das Internet wird oft als eine Art Teufelswerk dargestellt, weil rechte Hetze und Hasskommentare zu dominieren scheinen. Aber es kann auch dieser virtuelle Ort sein, wo sich Menschen zusammenschließen, um gemeinsam ein bisschen mehr Gutes in die Welt zu bringen. Hochwasseropfern helfen, Bedürftigen Kleidung zu spenden oder eben in Hamburg den Besen zu schwingen. Und dann ist es ein ganz zauberhafter Ort - man muss sich eben einfach da umschauen, wo es sich lohnt ♥

04.07.2017

Alice im Wunderland (1871)

22:55 6 Comments


Eine Geschichte, die vermutlich jeder kennt und zu der es auch im Keller dieses Hauses eine mehr oder weniger ausführliche Rezension gibt, lag jüngst wieder auf meinem Nachttisch. So konnte ich vor dem Schlafen immer noch einen kleinen Ausflug ins Wunderland machen und ein bisschen die Gedanken schweifen lassen.

Dabei stieß ich natürlich auch auf das wohl bekannteste Zitat des Buches, ausgesprochen von der wohl coolsten Figur des Buches - nämlich der Grinsekatze.
"Oh, you can't help that. We are all mad here. I'm mad. You're mad."
Und tatsächlich sind die Adjektive, mit denen man die Figuren und die gesamte Geschichte wohl am ehesten beschreiben kann wohl solche wie "verrückt", "wunderlich" oder "wahnsinnig". Es gelten keine Normen, keine Ordnungsprinzipien und keine Verhaltensrichtlinien mehr, die für den Leser (oder Alice) nachvollziehbar wären. Gleichzeitig ist eigentlich niemand wirklich freundlich, man begegnet sich gehetzt, unhöflich oder gar mit Mordbefehlen. Alice schafft es einfach nicht, sich mit den Bewohnern des Wunderlandes zu verständigen. Viele Missverständnisse pflastern Alice' Weg, weil die verrückten Figuren an ihren verrückten Handlungsweisen festhalten und starr den einmal etablierten Regeln folgen - so unsinnig diese auch sein mögen. Bis ins Extreme in den Strukturen gefangen, sehen die Wunderlandbewohner gar keine Handlungsalternativen mehr. Selbst dann nicht, als Alice sie ihnen quasi vor die Nase hält.
Wenn man es so betrachtet, gibt es mehrere Ebenen von Verrücktheit in diese Geschichte, die keine realitätsferne, sondern eine realitätsüberzeichnende ist. Und Alice, die sich das alles erträumt und in einer Phantasiewelt lebt, ist gar nicht die verrückte. Sondern eher die erwachsenen Tiere, die überall herumlaufen, seltsame Dinge tun, Alice als Kind nicht ernst nehmen und völlig unflexibel auf unvorhergesehene Situationen reagieren. 

Beim Lesen des Buches ist mir ein Moment eingefallen, den ich als Kind erlebt habe. Auch da haben die Erwachsenen irgendetwas völlig unlogisches getan und mir gesagt, ich würde das schon verstehen, wenn ich älter bin. Ich - ungefähr acht Jahre alt - habe mir so fest vorgenommen, dass ich das ruhig verstehen darf, aber niemals aufhören würde, auch die Kinderseite zu verstehen. Weil ich das Gefühl hatte, dass die Erwachsenen schon so lange keine Kinder mehr sind, dass sie gar nicht mehr wissen, wie die Welt wirklich funktioniert. Denn Kinder haben natürlich den Durchblick, das ist ja klar.
Und jetzt habe ich mich dabei ertappt, dass ich auch schon ganz schön lange erwachsen bin und viele Dinge einfach akzeptiere, ohne sie zu hinterfragen. Weil das alles einfach so ist. Mittlerweile spiele ich selbst meine Rolle in dem seltsamen Gerichtsverfahren des Lebens und mache einfach, was man so macht. Hetze durch das Leben, wundere mich weniger und bin wahrscheinlich auch zum Freundlichsein zu beschäftigt. Und das ist auch genau der Grund, aus dem ich Alice im Wunderland immer wieder gerne lese - um mir meiner eigenen festgefahrenen Denkstrukturen bewusst zu werden. 'Verrückt' im Wunderland bedeutet, komplett den unverständlichen aber etablierten Logiken zu folgen. 'Verrückt' in der Realität bedeutet, aus eben diesen Logiken auszubrechen. Und genau das sollte man auch hin und wieder auch mal tun.

28.06.2017

Kleiner Heimgarten

20:42 4 Comments
Meine Oma liebte Pflanzen und Blumenüber alles. Wenn es in ihrer Generation überhaupt einen Begriff von Hobby und Freizeitgestaltung gibt, dann war es für sie der Garten. Von fast jeder Pflanze wusste sie den idealen Standort, die optimale Pflege, kannte ihre lateinischen Namen und die diversen Verwendungszwecke. Vor allem aber freute sie sich jedes Jahr wieder erneut von Herzen, wenn ihre Schützlinge anfingen zu blühen.

Den grünen Daumen hat sie mit leider nicht mitgegeben - dafür aber die Freude am Blütenzauber und das Interesse für Pflanzen. Paradoxerweise habe ich dieses Interesse bisher wenig kultiviert und in Ermangelung von Garten oder Balkon sah ich da auch keine zukunftsnahe Möglichkeit, dies zu ändern. Doch dann entdeckte ich spontan einen wunderschönen Hibiskus und beschloss, einen Fensterbank-Garten-Versuch zu starten.

Eingezogen sind nun neben dem Hibiskus erst einmal ein angeblich extra strapazierfähiges Basilikumstöckchen und ein kleiner Zitronenthymian. Außerdem hat mir eine Kollegin einfach mal drei Tomatenpflanzen aus ihrem Garten mitgebracht und wir sind beide nun ganz gespannt, ob diese auch hinter dem Fenster ein paar Früchte tragen werden. Wachsen tun sie auf jeden Fall schon einmal sehr gut, obwohl ich nur Ost- und Westfenster habe und Tomaten ja - ähnlich wie der Hibiskus - eigentlich sehr viel Sonne mögen.

Fürs erste gefällt mir das hier alles schon einmal sehr und ich bin auch bisher noch nicht inkonsequent mit der Gießerei geworden. Ich bezweifle auch, dass mir das jemals passieren wird, denn ich habe jede Gießempfehlung für die jeweiligen Pflanze vermutlich 20 Mal recherchiert und wahrscheinlich für immer in meinem Gedächtnis eingespeichert. Die Tomaten haben sogar schon eine Umtopfaktion überstanden und sich anscheinend mittlerweile gut in ihren neuen Töpfen eingelebt.
Drückt den Pflänzchen und mit die grünen Daumen, dass das Experiment glückt!


Wie ist es denn bei euch? Seid ihr Pflanzenfreunde und habt die Möglichkeit, das auszuleben? Oder lasst ihr lieber die Finger vom Grünzeug?

22.06.2017

Remember me - Lebe den Augenblick (2010)

18:39 0 Comments



Fast alles, was du tust, ist letzten Endes unwichtig. Aber es ist wichtig, dass du es tust.





Mit diesem Zitat von Mahatma Ghandi beginnt und endet der Film, den ich mir einer recht arroganten Haltung zu schauen begonnen habe. Was soll man schon erwarten von einem Hauptdarsteller, der als schmalzlockiger Vampirdarsteller bekannt ist, von einer recht stereotypen Figurenkonstellation und von einem vermeintlich vorhersehbaren Handlungsverlauf.
Doch ich wurde eines besseren belehrt. Von den Schauspielern ebenso wie von der Storyline. Es gab einen Moment - als Tyler und Ally zusammenkommen - in dem ich dachte, dass garantiert der chaotische beste Freund Tylers irgendwann verraten wird, dass es eine Art Wette zwischen ihm und Tyler war, weshalb letzterer Ally überhaupt erst angesprochen hat. Aber da habe ich die Mehrdimensionalität der Figuren noch völlig unterschätzt. Und wurde von dieser ebenso überrascht wie von dem knallenden Ende der Geschichte.

Dabei war ich eigentlich nach den ersten Minuten schon gefesselt: ein völlig sinnloser Mord an einer Mutter, die mit ihrer Tochter am Bahnsteig steht und auf den Zug wartet. Allein schon die Kameraführung baut so eine beklemmende Stimmung auf, die sich dann blitzschnell entlädt - ein genialer Einstieg. Vor allem auch deshalb, weil es danach mit einem völlig anderen Handlungszweig viele Jahre in der Zukunft weitergeht, sodass man erst einmal nicht weiß, wie diese ersten Szenen später mit der aktuellen Handlung zusammengeführt werden.
Tyler, 21 Jahre alt und Sohn eines erfolgreichen Anwaltes in New York City. Verloren in der Welt, wütend auf seinen Vater, der seine Kinder stark vernachlässigt und gleichzeitig sehr liebevoll im Umgang mit seiner kleinen Schwester Caroline, wird diese Rolle von Robert Pattinson verkörpert. Ohne Angst vor Hässlichkeit (sehen wir von einer einzigen Einstellung mal großzügig ab) und ohne große Donnerschläge spielt er diese Rolle des melancholischen, verirrten Jungen sehr glaubwürdig. Generell ist die Besetzung unheimlich überzeugend. So auch Emilie de Ravin, die die Rolle der Ally übernommen hat. Auch Ally ist nach dem tragischen Tod ihrer Mutter in der Welt verloren, reagiert darauf aber nicht mit Wut und Depression, sondern ist abgeklärt und in vielen Beziehungen knallhart. Zwischen den beiden entwickelt sich eine ganz besondere Beziehung, die (fast) völlig frei ist von Kitsch oder übertriebenem Pathos.

Beinahe mehr als die Schauspieler selbst und die starke Figurenkonzeption haben mich die Kombination von Musik und Kameraführung beeindruckt. Selten habe ich so einen passenden, manchmal scheinbar inkongruenten, Soundtrack zu einem Film gehört. 
Bezüglich der Kameraführung bin ich kein Experte und wenn selbst ich bei einer Kamerafahrt oder einer Einstellung die Mehrschichtigkeit des Bildes bemerke, will das schon etwas heißen.
Mal mehr und mal weniger hat man die ganze Zeit über das Gefühl, dass die Figuren auf eine Katastrophe zusteuern - und das tun sie am Ende auch. Allerdings ganz anders als erwartet.

*ab hier wird gespoiltert*

Die Szenen am Ende liefern erneut genial inszeniert die Puzzelteile, die den Zuschauer am Ende wissen lassen, welche Katastrophe geschehen wird. Tyler schaut im Büro seines Vaters aus dem Fenster und die Kamera fährt rückwärts in den Raum hinein, sodass die Fensterfront immer größer wird. Caroline sitzt in der Schule und an der Tafel steht das aktuelle Datum: der 11. September 2001. Tyler schaut im Büro seines Vaters aus dem Fenster und die Kamera fährt rückwärts aus dem Gebäude nach draußen, sodass deutlich wird, in welchem Gebäude sich das Büro des Anwalts befindet. Es ist einer Zwillingstürme des World Trade Centers.

Unheimlich eindrücklich dargestellt hat mich dieser Ausgang sehr bewegt. Die Katastrophe ist nicht nur eine persönliche. Die Figuren sind Teil einer viel größeren Katastrophe, die vom heutigen Standpunkt aus eine Zäsur in der Weltgeschichte markiert. Allegorisch stehen die Figuren des Films für Tausende von Einzelschicksalen, die von dem heftigsten Anschlag der jüngeren Geschichte getroffen wurden.

Dennoch endet der Film nicht düster. Sicherlich traurig, aber der Schockmoment wird ein wenig durch die letzte, lebensbejahende und dankbare Szene ein wenig abgemildert. Es ist ein Versuch, die vielen zerstörten Leben mit Bedeutung zu versehen. Dieser Versuch gelingt für mich. Ghandis Satz vom Anfang gewinnt durch diesen Ausgang eine ganz neue Dimension und auch die gesamte Geschichte erscheint in einem völlig neuen Licht. Denn es ist doch wirklich so, dass man für die Menschen, die man berührt hat auch nach den Tod noch weiterwirkt. Das ist global und gesamtgesellschaftlich vielleicht nicht viel, aber es ist definitiv auch nicht bedeutungslos.